Offene Ports Was sind offene Ports und welche sind gefährlich?
Ein offener Port ist eine Stelle, an der ein Gerät Verbindungen aus dem Netz annimmt. Jeder Dienst, etwa eine Website oder ein Fernzugang, hört auf einer eigenen Nummer. Jeder Port, der aus dem Internet erreichbar ist, gehört zur Angriffsfläche Ihres Betriebs.
Offene Ports entstehen selten absichtlich. Typisch sind eine Portfreigabe, die ein Techniker für eine Fernwartung eingerichtet und nie wieder geschlossen hat, ein Drucker oder Netzwerkspeicher mit Weboberfläche oder ein Router, der Dienste automatisch freigibt. Angreifer durchsuchen das gesamte Internet laufend nach solchen Stellen. Ein neu geöffneter Port wird oft binnen Stunden gefunden.
Welche Ports gehören nie ins Internet
- 3389: Remotedesktop von Windows. Einer der häufigsten Einstiege für Erpresser.
- 445: Windows-Dateifreigabe.
- 3306, 5432, 1433: Datenbanken.
- 23: Telnet, unverschlüsselt.
- Verwaltungsoberflächen von Firewall, NAS, Drucker oder Server.
Was offen sein darf
- 443: Ihre Website oder ein Portal, verschlüsselt und aktuell.
- 25: nur am Mailserver, falls Sie einen eigenen betreiben.
- Ein VPN-Zugang mit zweitem Faktor.
So prüfen Sie es
Der Scan muss von außen kommen, also aus dem Internet. Ein Scan aus dem Büro sieht andere Dinge. Scannen Sie nur Adressen, die Ihnen gehören: Ein Scan fremder Systeme kann rechtliche Folgen haben.
Gratis-Dienste wie shodan.io zeigen, was über Ihre Adresse bereits öffentlich bekannt ist. Das ist dieselbe Sicht, die Angreifer haben.