Achtung Die Sicherheitslücken PHP2Shell und HTTP2Shell werden momentan stark ausgenutzt. Betroffen sind viele Websites und Server. Wir bekommen dazu vermehrt Anfragen. Prüfen Sie zuerst hier, ob Sie betroffen sind. Bin ich betroffen?

Server & Cluster · Forensik

Server gehackt? Wir finden, was sich versteckt.

Gute Angreifer verstecken sich. Der Server zeigt dann nur, was sie zulassen. Wir sehen tiefer hinein und sagen Ihnen: sauber, gehackt oder neu aufsetzen.

Bis in den Kern des SystemsSpuren gesichertKlare Antwort im Bericht

Was Sie bekommen

Wo sich Angreifer verstecken

Ein Virenscanner fragt den Server selbst. Ein guter Angreifer fälscht genau diese Antwort.

  • Im Kern des Systems

    Ein eingeschleustes Modul im Kernel. Der Server verschweigt dann Programme, Dateien und Verbindungen.

  • In den Messwerkzeugen

    Neuere Angriffe nutzen die Werkzeuge, mit denen Entwickler das System beobachten. Von außen sieht alles normal aus.

  • In ausgetauschten Programmen

    Ein gefälschtes Anmeldeprogramm schreibt Passwörter mit. Es sieht aus wie das Original.

  • Im Neustart

    Versteckte Einträge sorgen dafür, dass der Angreifer nach jedem Neustart wieder da ist.

Ablauf

  1. Sichern

    Speicher und Festplatten sichern, bevor jemand neu startet.

  2. Tief prüfen

    Direkt im Systemkern nachsehen und mit dem vergleichen, was der Server anzeigt.

  3. Programme prüfen

    Jedes Programm mit dem sauberen Original vergleichen.

  4. Von außen gegenprüfen

    Wir vergleichen, was die Firewall sieht, mit dem, was der Server meldet.

  5. Bericht

    Ergebnis, Zeitablauf, nächste Schritte.

Akuter Verdacht

Nicht neu starten. Netzwerkkabel ziehen und anrufen.

Ein Neustart löscht oft die einzigen Spuren. Lassen Sie den Server eingeschaltet.

Umfang

Ein Server oder alle. Mit Bericht am Ende.

Abrechnung nach Aufwand. Im Notfall fangen wir sofort an.

Für IT-Verantwortliche

Technische Detailsftrace · kprobes · perf · eBPF · bpftool · bpftrace · auditd · rpm -Va
Sicherung
Abbild von Arbeitsspeicher und Datenträgern vor jedem Eingriff, Prüfsummen und Protokoll der Beweiskette.
Kernel
Abgleich von /proc/modules, /sys/module und kallsyms, Taint-Flags, Modulsignaturen.
Tracing
Prüfung von enabled_functions und registrierten kprobes auf fremde Hooks, Auswertung mit ftrace und perf.
eBPF
Inventar geladener Programme und Maps mit bpftool, Suche nach Programmen an Systemaufrufen und Tracepoints.
Userland
rpm -Va mit statischen Werkzeugen von sauberem Medium, ld.so.preload, PAM-Module, SUID-Dateien.
Persistenz
systemd-Units und Timer, Cron, udev-Regeln, initramfs, autorisierte SSH-Schlüssel.
Netz
Abgleich von Firewall- und Flow-Daten mit den Verbindungen, die der Server selbst meldet, Scan von außen.

FAQ

Häufige Fragen

Reicht ein Virenscanner?

Nein. Er fragt den Server selbst, und genau diese Antwort fälscht ein guter Angreifer. Wir prüfen zusätzlich von innen und von außen.

Sollen wir neu starten?

Nein. Netzwerk trennen, Server eingeschaltet lassen, anrufen.

Prüfen Sie auch Windows?

Diese Analyse ist für Linux. Bei Windows hilft unser IT-Notfall.

Für wen ist das?

Für Unternehmen ab etwa 30 Mitarbeitern und alle, deren Server immer laufen müssen. Mit oder ohne eigene IT-Abteilung.

Kontakt

Kostenloses Erstgespräch

Beschreiben Sie kurz Ihre Situation. Wir unterstützen Sie bei der Einschätzung und beim nächsten Schritt. Antwort werktags innerhalb von 24 Stunden.

Dipl.-Ing. Samuel Ziegler, BScGründer

office [at] vetosec [dot] at

Rootkit erkennen und gehackte Linux-Server prüfen in Österreich

vetosec untersucht verdächtige Linux-Server auf LKM-Rootkits, eBPF-Rootkits, ftrace- und kprobe-Hooks, manipulierte Binaries, ld.so.preload, PAM-Backdoors und Persistenz in systemd, Cron und initramfs. Mit Sicherung von Arbeitsspeicher und Datenträgern, Analyse mit ftrace, perf, bpftool und rpm -Va, Zeitlinie und Bericht.

Stand: 26. Oktober 2026