IT Lösungen

Monitoring und Logging

Wir bauen die Überwachung Ihrer IT auf: Infrastruktur und Sicherheit, überwiegend mit quelloffener Software. Für größere Umgebungen eigenständig, für kleinere Betriebe als geteilte Lösung.

Monitoring beobachtet laufend, ob Ihre Systeme arbeiten. Logging schreibt mit, was geschehen ist. Das eine meldet den Ausfall, das andere beantwortet hinterher die Frage, was passiert ist und über welchen Weg.

Was dazugehört

Die Bausteine, die wir für Sie übernehmen.

Infrastruktur, nicht nur Sicherheit

Die meisten Ausfälle sind keine Angriffe. Eine Festplatte im Server meldet steigende Fehlerwerte, Wochen bevor sie ausfällt. Ein Sicherungslauf bricht seit vier Nächten ab, ohne dass jemand die Mail liest. Eine Platte läuft auf 95 Prozent voll. Ein Zertifikat läuft in zehn Tagen ab. Ein Lüfter im Serverraum steht. Genau das sehen wir und melden es, solange es noch ein Termin ist und kein Notfall.

Sicherheit im selben Bild

Anmeldungen, neue Administratorkonten, abgeschalteter Virenschutz, Zugriffe aus dem Ausland, Änderungen an Berechtigungen. Einzeln sagt jedes Ereignis wenig. Zusammengeführt ergibt sich das Muster, das eine Übernahme sichtbar macht.

Quelloffen, kein Herstellerzwang

Wir setzen überwiegend auf quelloffene Software. Der Vorteil ist praktisch: keine Lizenzkosten je Gerät, die Daten bleiben dort, wo Sie es wollen, und Sie können den Dienstleister wechseln, ohne die gesamte Überwachung neu zu bauen.

Eigene Instanz für größere Umgebungen

Ab einer gewissen Größe bekommen Sie eine eigene Instanz. Ihre Daten liegen getrennt, die Aufbewahrungsdauer richtet sich nach Ihren Vorgaben, und die Auswertungen bilden Ihren Betrieb ab. Das ist der Weg, wenn Sie NIS2, ISO 27001 oder eine Prüfung im Rücken haben. Haben Sie eine eigene IT-Abteilung, halten wir es für den besseren Weg, dass Ihre Leute die Überwachung selbst bedienen. Wir bauen sie auf, richten sie ein und schulen Ihr Team darauf. Danach gehört sie Ihnen.

Geteilte Lösung für kleinere Betriebe

Eine eigene Instanz lohnt sich nicht für zehn Geräte. Dafür betreiben wir eine geteilte Umgebung. Sie bekommen dieselbe Überwachung, ohne den Aufbau selbst zu bezahlen. Die Daten der Mandanten sind getrennt.

Alarme, die jemand liest

Eine Meldung, die niemand bewertet, ist keine Überwachung. Wir stimmen die Schwellen auf Ihren Betrieb ab, damit Nachtschichten und Wartungsfenster keine Fehlalarme auslösen. Sonst geht der eine echte Alarm zwischen hundert falschen unter. Die Überwachung selbst läuft durchgehend und automatisiert. Bewertet wird zu unseren Geschäftszeiten, von Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr.

Häufige Fragen

Kurz und klar beantwortet.

Bieten Sie 24/7-Monitoring an?
Nein. Die Überwachung läuft durchgehend und automatisiert, und hinterlegte Abläufe greifen auch nachts. Ein Security Operations Center betreiben wir aber nicht, und einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr bieten wir nicht an. Alarme bewerten wir von Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr. Für kleinere Betriebe schauen wir mit darauf. Wenn Sie eine zugesicherte Reaktion um drei Uhr früh brauchen, sind wir nicht der richtige Partner, und wir sagen Ihnen das lieber vorher.
Wir haben eine eigene IT-Abteilung. Was macht dann vetosec?
Den Aufbau und die Schulung. Wer eigene Leute hat, sollte die Überwachung selbst bedienen, denn sie kennen den Betrieb besser als jeder externe Dienstleister. Wir planen die Umgebung, richten sie ein, binden die Quellen an, stimmen die Schwellen ab und bringen Ihr Team darauf. Danach arbeiten Sie damit selbst. Auf Wunsch bleiben wir für Fragen und Ausbau daneben.
Was ist der Unterschied zwischen Monitoring und Logging?
Monitoring beobachtet den Zustand und schlägt Alarm, wenn ein Wert aus dem Rahmen fällt. Logging schreibt Ereignisse mit, ohne selbst zu bewerten. Für den laufenden Betrieb brauchen Sie das Monitoring. Für die Frage, wie ein Angreifer hereingekommen ist, brauchen Sie die Protokolle.
Was wird da konkret überwacht?
Erreichbarkeit der Server und Dienste, freier Speicherplatz, Zustand der Festplatten und der RAID-Verbünde, Temperatur, Auslastung, Erfolg der Sicherungsläufe, Ablauf von Zertifikaten, offene Ports nach außen, Anmeldungen, Rechteänderungen und der Zustand des Virenschutzes.
Was kostet Monitoring?
Das hängt an der Zahl der Systeme und daran, wie lange die Protokolle aufbewahrt werden. Weil wir überwiegend quelloffene Software einsetzen, entfallen Lizenzkosten je Gerät. Bei kleineren Betrieben teilen Sie sich die Umgebung, das drückt den Aufbau. Wir sehen uns Ihre Systeme an und rechnen es Ihnen nachvollziehbar vor.
Protokolle enthalten personenbezogene Daten
Ja. Protokolle halten fest, wer sich wann von wo angemeldet hat. Zweck, Aufbewahrungsdauer und Einsichtsrechte gehören daher vorab schriftlich festgelegt, und eine allfällige Mitarbeitervertretung ist einzubinden. Eine Überwachung, die zur Leistungskontrolle taugt, ist ein eigenes Thema und nicht unser Ziel.
Brauche ich das für NIS2?
Das NISG 2026 verlangt in § 32 Abs. 4 unter anderem die Bewältigung von Vorfällen und die Bewertung der Wirksamkeit der Maßnahmen. Beides setzt voraus, dass Sie überhaupt sehen, was geschieht. Ohne Protokolle lässt sich ein Vorfall weder melden noch nachvollziehen. Das ist unsere Interpretation und keine Rechtsberatung.
Wie aufwendig ist der Aufbau?
Aufwendiger, als es aussieht. Jedes System meldet in einer eigenen Form, die Uhren müssen auf dieselbe Zeit gestellt sein, und die Schwellen müssen auf Ihren Betrieb abgestimmt werden. Genau daran scheitern Eigenbauten meist: Das Sammeln steht nach zwei Tagen, die Feinabstimmung ist die eigentliche Arbeit und hört nie ganz auf.

Sollen wir uns das gemeinsam ansehen?

Ein kurzes Gespräch genügt, um herauszufinden, was für Ihren Betrieb sinnvoll ist.

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