IT Security in Austria: What Businesses Need to Know Right Now
IT Sicherheit ist kein Thema mehr, das man auf später verschieben kann. In Österreich werden laut der aktuellen KPMG/KSÖ Cybersecurity-Studie 2025 im ersten Halbjahr 2025 fast 1.800 Cyberangriffe pro Woche auf österreichische Organisationen registriert.[Quelle: itwelt.at / KPMG Cybersecurity-Studie 2025] Gleichzeitig glauben 55 Prozent der befragten Unternehmen, dass die digitale Infrastruktur des Landes unzureichend geschützt ist. IT Sicherheit ist damit nicht nur eine technische Frage, sondern eine unternehmerische Grundpflicht.
Was IT Sicherheit heute bedeutet
IT Sicherheit, oft auch als Informationssicherheit oder Cybersicherheit bezeichnet, umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, IT-Systeme, Netzwerke, Daten und Prozesse vor unbefugtem Zugriff, Manipulation, Ausfall oder Diebstahl zu schützen. Dazu zählen technische Maßnahmen wie Firewalls, Verschlüsselung und Zugangskontrolle ebenso wie organisatorische Maßnahmen wie Schulungen, Notfallpläne und klare Verantwortlichkeiten.
Für kleine und mittlere Unternehmen in Österreich bedeutet das in der Praxis: Es geht nicht darum, die perfekte Sicherheit zu erreichen. Es geht darum, die eigenen Systeme so zu schützen, dass ein Angriff entweder scheitert oder zumindest keinen existenzbedrohenden Schaden anrichten kann.
Die Bedrohungslage in Österreich 2025
Die Zahlen aus der zehnten Ausgabe der Studie "Cybersecurity in Österreich" von KPMG und dem Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) sind eindeutig. Angriffe durch staatlich unterstützte Akteure haben sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Angriffe aus Asien sind von 18 auf 41 Prozent gestiegen. 73 Prozent der befragten Unternehmen sehen Künstliche Intelligenz als wachsendes Risiko für die IT Sicherheit, weil sie Angriffe schneller und präziser macht.[Quelle: KSÖ / KPMG Cybersecurity in Österreich 2025]
Eine gute Nachricht gibt es: Die Cybersecurity-Bemühungen der Unternehmen zeigen erste Wirkung. 2025 ist nur mehr jeder siebte Cyberangriff in Österreich erfolgreich, 2024 war es noch jeder sechste.[Quelle: KSÖ / KPMG] Das zeigt: IT Sicherheitsmaßnahmen wirken, wenn sie konsequent umgesetzt werden.
Die häufigsten Angriffswege auf österreichische Unternehmen
Phishing ist und bleibt der häufigste Einstiegspunkt. Im vierten Quartal 2024 wurden allein rund 90.000 E-Mail-Phishing-Angriffe registriert, bei denen Kriminelle gezielt Bankdaten und Zugangsdaten abgreifen wollten.[Quelle: itwelt.at / KPMG] Daneben werden kompromittierte E-Mail-Konten von Mitarbeitenden genutzt, um unbemerkt mitzulesen, Dokumente zu manipulieren und Schadsoftware einzuschleusen. Bei Zahlungsprozessen werden Kontodaten verändert, sodass Überweisungen auf fremde Konten umgeleitet werden.
Ein unterschätztes Risiko ist die Lieferkette. 22 Prozent der Unternehmen, die von Datendiebstahl betroffen waren, meldeten laut der KPMG-Studie, dass die Daten nicht direkt bei ihnen, sondern bei einem ihrer Dienstleister entwendet wurden. 61 Prozent der Befragten befürchten, dass Angriffe auf Zulieferer direkte Auswirkungen auf ihr eigenes Unternehmen haben könnten.[Quelle: WKO Wien / KPMG]
Warum KMU besonders im Fokus stehen
Große Konzerne investieren Millionen in ihre IT Sicherheit. KMU tun das in der Regel nicht, was sie zu einem attraktiven Ziel macht. Gleichzeitig sind die Folgen eines erfolgreichen Angriffs für ein kleines Unternehmen oft existenzbedrohend: Betriebsausfall, Datenverlust, Reputationsschaden, DSGVO-Bußgelder und Kundenverlust können ein Unternehmen innerhalb weniger Wochen in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Noch immer zählen fehlende Backups und mangelhafte Recovery-Konzepte zu den häufigsten Schwachstellen, selbst bei etablierten Betrieben.[Quelle: KSÖ / KPMG]
Die wichtigsten IT Sicherheitsmaßnahmen für österreichische Unternehmen
Zugänge absichern
Multi-Faktor-Authentifizierung für alle externen Zugänge, das konsequente Least-Privilege-Prinzip und starke, einzigartige Passwörter sind die wirksamsten Einzelmaßnahmen gegen die häufigsten Angriffswege. Sie kosten wenig und verhindern einen Großteil der erfolgreichen Angriffe, die auf gestohlene oder schwache Zugangsdaten zurückgehen.
Systeme aktuell halten
Ungepatchte Software ist einer der häufigsten Einstiegspunkte für Angreifer. Ein strukturiertes Patch-Management, das sicherstellt, dass Betriebssysteme, Anwendungen und Firmwareversionen zeitnah aktualisiert werden, ist eine der wirksamsten und kostengünstigsten IT Sicherheitsmaßnahmen überhaupt.
Daten sichern und Wiederherstellung testen
Ein aktuelles, regelmäßig getestetes Backup-Konzept ist das wichtigste Sicherheitsnetz gegen Ransomware und Datenverlust. Entscheidend ist dabei, dass Backups von den Produktivsystemen getrennt aufbewahrt werden und die Wiederherstellung regelmäßig geprobt wird, nicht nur theoretisch geplant.
Mitarbeitende schulen
Der Mensch ist nach wie vor das häufigste Einfallstor. Phishing-Simulationen und regelmäßige Schulungen zu sicherem Verhalten im Umgang mit E-Mails, Passwörtern und fremden Geräten gehören zur Grundausstattung jedes Unternehmens, das IT Sicherheit ernst nimmt.
Den eigenen Sicherheitsstatus kennen
Wer nicht weiß, wo seine Schwachstellen liegen, kann sie nicht beheben. Ein strukturierter IT-Sicherheitscheck, der die gesamte IT-Infrastruktur analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen liefert, ist der wichtigste erste Schritt.
IT Sicherheit als Dauerzustand, nicht als Projekt
Der häufigste Fehler bei der IT Sicherheit ist, sie als einmaliges Projekt zu behandeln. Neue Systeme, neue Mitarbeitende, neue Dienstleister und neue Angriffsmethoden verändern die Risikolage kontinuierlich. IT Sicherheit muss daher als laufender Prozess verstanden werden, der regelmäßig überprüft, angepasst und dokumentiert wird. Das gilt umso mehr, da mit dem österreichischen NISG 2026, das am 1. Oktober 2026 in Kraft tritt, auch für viele Lieferanten und Dienstleister verbindliche Sicherheitsanforderungen gelten werden.
Wie wir Ihr Unternehmen dabei unterstützen
Wir sind ein auf IT Sicherheit spezialisiertes Unternehmen mit Fokus auf kleine und mittlere Betriebe in Österreich, die sensible Daten verarbeiten oder in regulierten Branchen tätig sind. Mit dem VetoSec IT-Check analysieren wir Ihre aktuelle Sicherheitslage, zeigen Ihnen konkret, wo Ihre größten Risiken liegen, und begleiten Sie bei der Umsetzung der richtigen Maßnahmen. Kein aufgeblähter Bericht für die Schublade, sondern klare Prioritäten und ein Ansprechpartner, der versteht, wie KMU in der Praxis arbeiten. Sprechen Sie uns an.
IT security is no longer something that can be put off. In Austria, the current KPMG/KSÖ Cybersecurity Study 2025 recorded nearly 1,800 cyberattacks per week on Austrian organisations in the first half of 2025 alone.[Source: itwelt.at / KPMG Cybersecurity Study 2025] At the same time, 55 percent of businesses surveyed believe the country's digital infrastructure is inadequately protected. IT security is therefore not just a technical question but a fundamental business obligation.
What IT security means today
IT security, also referred to as information security or cybersecurity, encompasses all measures designed to protect IT systems, networks, data, and processes against unauthorised access, manipulation, failure, or theft. This includes technical measures such as firewalls, encryption, and access controls, as well as organisational measures such as employee training, emergency plans, and clear lines of responsibility.
For small and medium-sized businesses in Austria, this means in practice: the goal is not perfect security. The goal is to protect systems well enough that an attack either fails or at least cannot cause existential damage.
The threat landscape in Austria in 2025
The figures from the tenth edition of the "Cybersecurity in Austria" study by KPMG and the Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) are unambiguous. Attacks by state-supported actors have more than doubled compared to the previous year. Attacks originating from Asia rose from 18 to 41 percent. And 73 percent of businesses surveyed see artificial intelligence as a growing risk to IT security, because it makes attacks faster and more precise.[Source: KSÖ / KPMG Cybersecurity in Austria 2025]
There is one piece of good news: business investment in cybersecurity is starting to show results. In 2025, only one in seven cyberattacks in Austria is successful, compared to one in six in 2024.[Source: KSÖ / KPMG] This shows that IT security measures work when implemented consistently.
The most common attack vectors targeting Austrian businesses
Phishing remains the most common entry point. In the fourth quarter of 2024 alone, approximately 90,000 email phishing attacks were recorded in Austria, with criminals targeting bank details and login credentials.[Source: itwelt.at / KPMG] Beyond phishing, attackers use compromised employee email accounts to read correspondence undetected, manipulate documents, and introduce malware. In payment processes, account details are altered so that transfers are redirected to fraudulent accounts.
An underestimated risk is the supply chain. According to the KPMG study, 22 percent of businesses that experienced data theft reported that the data was stolen not directly from them but from one of their service providers. 61 percent of respondents are concerned that attacks on their suppliers could have a direct impact on their own operations.[Source: WKO Vienna / KPMG]
Why SMBs are particularly in the crosshairs
Large corporations invest millions in IT security. SMBs generally do not, which makes them attractive targets. At the same time, the consequences of a successful attack for a small business are often existential: downtime, data loss, reputational damage, GDPR fines, and customer loss can push a business into serious difficulty within weeks. Missing backups and inadequate recovery concepts remain among the most common vulnerabilities, even in well-established businesses.[Source: KSÖ / KPMG]
The most important IT security measures for Austrian businesses
Secure access points
Multi-factor authentication for all external access, consistent application of the least-privilege principle, and strong unique passwords are the most effective individual measures against the most common attack routes. They cost little and prevent the majority of successful attacks that rely on stolen or weak credentials.
Keep systems up to date
Unpatched software is one of the most frequent entry points for attackers. A structured patch management process that ensures operating systems, applications, and firmware versions are updated promptly is one of the most effective and cost-efficient IT security measures available.
Back up data and test recovery
A current and regularly tested backup concept is the most important safety net against ransomware and data loss. The critical point is that backups must be stored separately from production systems and recovery must be practised regularly, not merely planned in theory.
Train employees
People remain the most common point of entry. Phishing simulations and regular training on safe behaviour when handling emails, passwords, and unfamiliar devices are part of the basic equipment of any business that takes IT security seriously.
Know your own security status
A business that does not know where its vulnerabilities are cannot fix them. A structured IT security check that analyses the entire IT infrastructure and delivers concrete recommendations is the most important first step.
IT security as a permanent state, not a one-off project
The most common mistake in IT security is treating it as a one-time project. New systems, new employees, new service providers, and new attack methods continuously change the risk landscape. IT security must therefore be understood as an ongoing process that is regularly reviewed, adapted, and documented. This matters all the more as the Austrian NISG 2026, entering into force on 1 October 2026, will introduce binding security requirements for many suppliers and service providers as well.
How we support your business
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