Kurz gesagt

  • Immutability verhindert definierte Änderungen für eine festgelegte Zeit.
  • Sie ersetzt weder getrennte Identitäten noch Restore-Tests.
  • Mindestens eine Sicherung sollte außerhalb der normalen Administrationsdomäne liegen.

Ransomware-Akteure versuchen häufig, erreichbare Backups zu löschen oder zu verschlüsseln. Unveränderliche Speicherung kann das erschweren. Sie ist aber nur ein Teil einer Architektur aus getrennten Identitäten, mehreren Kopien und geprüfter Wiederherstellung.

Was unveränderlich bedeutet

Ein Objekt kann während einer definierten Aufbewahrungszeit nicht gelöscht oder überschrieben werden. Die genaue Wirkung hängt vom Produkt, Betriebsmodus und den administrativen Sonderrechten ab. Prüfen Sie, ob auch ein kompromittierter Hauptadministrator die Schutzfunktion verkürzen kann.

Versionierung allein ist keine Immutability. Ein Angreifer mit ausreichenden Rechten kann Versionen und Aufbewahrung oft gemeinsam verändern.

Identitäten trennen

Backup-Administration verwendet eigene Konten, MFA und möglichst eine getrennte Vertrauensdomäne. Produktivadministratoren brauchen nicht automatisch volle Rechte auf Sicherungen.

Zugangsdaten und Wiederherstellungsschlüssel müssen auch dann erreichbar sein, wenn das normale Identitätssystem ausfällt.

Sauber wiederherstellen

Ein Restore-Test prüft nicht nur Lesbarkeit. Er zeigt, ob Abhängigkeiten, Malware-Prüfung, Zielumgebung, Reihenfolge und benötigte Zeit beherrscht werden.

Konkrete nächste Schritte

  1. Schutz vor Löschung für jede Backup-Stufe dokumentieren.
  2. Backup- und Produktivadministration trennen.
  3. Eine externe oder offline Kopie vorhalten.
  4. Einen vollständigen Restore mit Zeitmessung testen.

vetosec plant und betreut Speicher- und Backup-Lösungen im vereinbarten Umfang. Ob ein konkretes Produkt regulatorische Aufbewahrung erfüllt, muss anhand der konkreten Anforderungen bewertet werden.

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