Kurz gesagt

  • Segmentierung begrenzt Bewegung und Auswirkung nach einer Kompromittierung.
  • Starten Sie mit Gästen, Technik, Servern und Administration.
  • Erlaubte Verbindungen werden dokumentiert, protokolliert und regelmäßig bereinigt.

Ein flaches Netzwerk macht jede erfolgreiche Kompromittierung größer. Segmentierung schafft kontrollierte Grenzen zwischen Systemgruppen. Für KMU muss das nicht sofort eine komplexe Mikrosegmentierung sein. Wenige saubere Zonen bringen bereits deutliche Wirkung.

Mit klaren Zonen starten

Trennen Sie mindestens Gast-WLAN, Arbeitsplatzgeräte, Server, Drucker und IoT, Gebäudetechnik sowie Administration. Produktionssysteme erhalten eigene Zonen und eine besonders sorgfältige Änderungsplanung.

Ordnen Sie jedes Gerät einer Zone und einem Eigentümer zu. Unbekannte Geräte sind ein Inventarproblem, bevor sie ein Firewall-Problem werden.

Nur notwendige Wege

Dokumentieren Sie, welche Quelle welchen Dienst auf welchem Ziel braucht. Erlauben Sie diese Verbindung und sperren Sie den Rest schrittweise. Beginnen Sie an Grenzen mit geringem Betriebsrisiko.

Administrative Zugriffe laufen über definierte Managementwege. Ein normaler Benutzer-PC sollte nicht jedes Server-Managementinterface erreichen.

Betrieb und Beobachtung

Protokollieren Sie blockierte Verbindungen während der Einführung, damit fehlende Abhängigkeiten sichtbar werden. Temporäre Regeln brauchen Eigentümer und Ablaufdatum.

Konkrete nächste Schritte

  1. Geräte und Netze vollständig erfassen.
  2. Vier bis sechs Zielzonen definieren.
  3. Erlaubte Datenflüsse mit den Systemverantwortlichen abstimmen.
  4. Eine Grenze kontrolliert umsetzen und blockierte Wege auswerten.

vetosec plant und prüft Netzwerk- und WLAN-Umgebungen sowie Segmentierung. Produktionskritische Änderungen erfolgen nur abgestimmt mit den jeweiligen Systemverantwortlichen.

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