Kurz gesagt

  • Security Defaults oder Conditional Access müssen eine vollständige MFA-Basis schaffen.
  • Administratoren nutzen getrennte Konten und phishing-resistente MFA.
  • Gastzugriffe, App-Einwilligungen, Weiterleitungen und Audit-Logs werden aktiv kontrolliert.

Microsoft 365 ist für viele KMU Identitätsplattform, E-Mail-System und Dokumentenablage zugleich. Die wirksamsten Kontrollen liegen deshalb bei Anmeldung, Administratorrollen, Freigaben und der Erkennung verdächtiger Änderungen.

MFA ohne Lücke

Kleine Umgebungen können Security Defaults nutzen. Mit passenden Entra-Lizenzen bietet Conditional Access gezieltere Regeln. Beides darf nicht unkoordiniert vermischt werden. Entscheidend ist, dass alle Benutzer und besonders Administratoren erfasst sind.

Für privilegierte Rollen sind FIDO2-Sicherheitsschlüssel oder andere phishing-resistente Methoden sinnvoll. Halten Sie zwei kontrollierte Notfallkonten vor und überwachen Sie jede Nutzung.

Rechte und Anwendungen

Reduzieren Sie globale Administratoren. Admin-Arbeit erfolgt mit separaten Konten. Prüfen Sie Anwendungen mit weitreichendem Zugriff auf Postfächer und Dateien sowie den Prozess für neue App-Einwilligungen.

Externe Gäste, anonyme Freigaben und automatische Postfachweiterleitungen werden regelmäßig ausgewertet und bereinigt.

Erkennen und wiederherstellen

Alarmieren Sie bei neuen Admin-Rollen, MFA-Änderungen, verdächtigen Anmeldungen und neuen Weiterleitungsregeln. Klären Sie, wie Postfächer, SharePoint und OneDrive unabhängig wiederhergestellt werden können.

Konkrete nächste Schritte

  1. MFA-Abdeckung und alte Verfahren prüfen.
  2. Admin-Rollen und separate Konten bereinigen.
  3. Gastzugriffe, Apps und Weiterleitungen kontrollieren.
  4. Audit-Log-Aufbewahrung und Wiederherstellung testen.

vetosec kann Microsoft-365-Konfigurationen im Rahmen eines Security Audits prüfen und konkrete Härtungsschritte priorisieren. Lizenzumfang und vorhandene Prozesse bestimmen, welche Funktionen sinnvoll einsetzbar sind.

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