Grundlagen
Risikoanalyse
Wie führt man eine Risikoanalyse durch?
Eine Risikoanalyse beantwortet drei Fragen. Was kann passieren, wie wahrscheinlich ist es, und was kostet es. Daraus ergibt sich, wo Sie zuerst investieren.
Der Ausgangspunkt ist eine Liste dessen, was Sie schützen. Kundendaten, die Buchhaltung, die Produktion, die Erreichbarkeit per E-Mail. Ohne diese Liste bewerten Sie ins Leere, weil Sie nicht wissen, worum es geht.
Danach wird je Punkt überlegt, was schiefgehen kann und was das bedeuten würde. Ein Ausfall der Warenwirtschaft für drei Tage lässt sich in Geld beziffern. Der Verlust von Patientendaten oder Mandantenakten trifft zusätzlich Ihre Berufspflichten und Ihren Ruf.
Das Ergebnis ist eine Reihenfolge. Ein hohes Risiko mit geringen Kosten der Behebung wird zuerst angegangen. Halten Sie die Analyse schriftlich fest. Nach § 32 NISG 2026 gehört die Risikoanalyse zu den Anforderungen, und auch Art. 32 DSGVO verlangt Maßnahmen, die zum Risiko passen.
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Hinweis: Dieser Eintrag gibt den Stand nach bestem Wissen wieder und dient der allgemeinen Orientierung. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist immer die geltende Fassung bei der zuständigen Stelle, etwa dsb.gv.at, nis.gv.at oder onlinesicherheit.gv.at.
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