Schutzmaßnahmen
Härtung
Was bedeutet Härtung eines Systems?
Härtung bedeutet, ein System auf das zu reduzieren, was es wirklich braucht. Alles, was nicht gebraucht wird, wird abgeschaltet: nicht benötigte Dienste, offene Zugänge, Standardkonten und Beispieldateien.
Systeme kommen ab Werk auf Bedienbarkeit eingestellt, nicht auf Sicherheit. Ein frisch installierter Server bringt Dienste mit, die in Ihrem Betrieb niemand nutzt. Jeder dieser Dienste ist eine Tür. Jede Tür kann eine Schwachstelle haben. Was abgeschaltet ist, kann nicht angegriffen werden.
Die üblichen Schritte sind schnell benannt. Standardpasswörter ändern, Standardkonten deaktivieren, nicht benötigte Dienste und Ports schließen, Fernzugänge einschränken, Protokollierung einschalten und die Rechte so vergeben, dass jedes Konto nur das darf, was seine Aufgabe verlangt.
Härtung ist kein einmaliger Vorgang. Mit jedem Update, jeder neuen Software und jeder Änderung am Betrieb kommen neue Dienste dazu. Halten Sie fest, wie ein System bei Ihnen auszusehen hat, und prüfen Sie in Abständen, ob es noch so aussieht.
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Hinweis: Dieser Eintrag gibt den Stand nach bestem Wissen wieder und dient der allgemeinen Orientierung. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist immer die geltende Fassung bei der zuständigen Stelle, etwa dsb.gv.at, nis.gv.at oder onlinesicherheit.gv.at.
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