Grundlagen
Cloud-Sicherheit
Wer ist für die Sicherheit in der Cloud verantwortlich?
In der Cloud ist die Verantwortung geteilt. Der Anbieter sichert die Technik, auf der Ihr Dienst läuft. Sie sichern, was Sie hineinstellen und wer darauf zugreifen darf. Der zweite Teil wird häufig übersehen.
Der Anbieter kümmert sich um Rechenzentrum, Hardware und die Verfügbarkeit der Plattform. Ihre Konten, Ihre Berechtigungen, Ihre Freigaben und Ihre Daten bleiben Ihre Sache. Ein öffentlich freigegebener Ordner ist kein Fehler des Anbieters.
Die häufigsten Vorfälle in der Cloud sind unspektakulär. Ein übernommenes Konto ohne zweiten Faktor. Eine Freigabe, die für einen Kunden gedacht war und für alle offen steht. Ein ausgeschiedener Mitarbeiter, dessen Zugang niemand entzogen hat. Ein Administratorkonto, das im Alltag mitbenutzt wird.
Prüfen Sie daher regelmäßig, wer Zugang hat, welche Daten geteilt sind und ob die Zwei-Faktor-Authentifizierung überall greift. Klären Sie außerdem die Sicherung. Viele Anbieter sichern die Plattform, nicht jedoch Ihre Inhalte gegen Ihr eigenes Versehen oder gegen eine Verschlüsselung durch Angreifer.
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Hinweis: Dieser Eintrag gibt den Stand nach bestem Wissen wieder und dient der allgemeinen Orientierung. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist immer die geltende Fassung bei der zuständigen Stelle, etwa dsb.gv.at, nis.gv.at oder onlinesicherheit.gv.at.
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