# Single Sign-on

**Was ist Single Sign-on (SSO)?**

Single Sign-on (SSO) ist eine zentrale Anmeldung für viele Anwendungen: Mitarbeiter melden sich einmal an, idealerweise mit zweitem Faktor, und kommen in alle Programme, für die sie freigeschaltet sind. Die Anwendungen vertrauen dem Anmeldedienst, statt eigene Passwörter zu verwalten.

Der größte Sicherheitsgewinn liegt beim Austritt. Ohne SSO müssen Zugänge in jeder Anwendung einzeln gesperrt werden, und einzelne werden vergessen. Mit SSO sperren Sie ein Konto, und alle angebundenen Anwendungen sind zu.

Technisch läuft SSO über Standards wie OpenID Connect oder SAML. Ältere Programme lassen sich oft über LDAP oder einen vorgeschalteten Proxy anbinden. Der Anmeldedienst heißt Identity Provider und kann in der Cloud oder in der eigenen Infrastruktur laufen.

Weil an der Anmeldung alles hängt, muss der Identity Provider hochverfügbar und gut geschützt betrieben werden. Fällt er aus, kommt niemand mehr in seine Anwendungen.

## Verwandte Begriffe
- [Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)](https://vetosec.at/it-sicherheit/zwei-faktor-authentifizierung/)
- [Passkeys](https://vetosec.at/it-sicherheit/passkeys/)
- [Berechtigungskonzept und minimale Rechte](https://vetosec.at/it-sicherheit/berechtigungskonzept/)
- [Zero Trust](https://vetosec.at/it-sicherheit/zero-trust/)

## Quelle
https://vetosec.at/it-sicherheit/single-sign-on/ (vetosec, schutz)
